Vorhandenes nutzen

Familiennah beinhaltet in meinen Augen auch, dass die Kinder mit den üblichen Haushaltstätigkeiten konfrontiert werden. Sie werden Staubsauger, Wischmopp, Besen und Kehrblech, etc. kennenlernen. 

Kinder lernen durch Beobachten, so passiert es häufig, dass sie, neben den üblichen Spielen, wie z.B. mit Bauklötzen bauen, Bobbycar fahren, Hüpftier hüpfen, im Bällebad toben, oder Bücher anschauen, das Gesehene nachspielen, oder mit Leidenschaft im Haushalt `mithelfen´. Auch dies möchte ich ihnen dem Alter entsprechend ermöglichen: Waschmaschine ein- und wieder ausräumen, den Tisch decken und beim Kochen 
helfen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Gerade die Küche ist bei Kindern ein beliebter „Mithelfeplatz“, schließlich 

darf man neben der eigentlichen Tätigkeit, wie beispielsweise Kuchen und Plätzchen backen, Teig kneten, oder nur die Zutaten für das Mittagessen, 

soweit möglich (z.B. Pilze, Zucchini), zu schneiden und dabei natürlich zu naschen!!!

Für diese Tätigkeiten wird wieder die kleine Tischgarnitur zum Einsatz kommen, um ein gemeinsames, kontrolliertes Mitarbeiten zu ermöglichen.


Draußen ist die Welt viel spannender. Da der Wald nur einen Steinwurf entfernt ist, bieten sich auch Waldspaziergänge an, schmutzige Kleidung und dreckige Fingernägel eingeschlossen. Auf diesen werden im wahrsten Sinne die Steine umgedreht, um zu schauen, was darunter alles so krabbelt. 

Und manchmal treffen wir auch auf die ein oder andere Gruppe des benachbarten Kindergartens.

Zudem wurde für die Tagespflege der vordere Bereich des Gartens abgetrennt und als Spielplatz umgerüstet. So ist den Kindern ermöglicht einerseits über 

den Zaun hinweg, Kontakt mit den Hunden (auch denen meines Bruders und meiner Mutter) aufzunehmen, andererseits in Ruhe zu spielen. Hier findet man neben Rutschen und Sandkasten auch eine Ritterburg für die größeren Kinder und diverse Hochbeete. 

Für diese Hochbeete werden schon früh im Jahr mit den Kindern Gemüsesamen in Anzuchtsbehältern ausgesät, und deren Wachstum beobachtet, bevor wir sie dann Ende Mai in die Hochbeete umpflanzen.


Auch danach bleibt es spannend; Man kann das weitere Wachstum beobachten, zuschauen wie beispielsweise Tomaten rot werden, oder Gurken wachsen, oder helfen, das Beet sauber zu halten, und vor Allem das Obst und Gemüse für den eigenen Verzehr ernten. Dies ist nicht nur ein schönes Erlebnis für die Kinder, sondern lehrt sie auch Respekt vor Lebensmittel.

 

Zu gewissen Themen, wie zum Beispiel Winter, Hühner, und Schmetterlinge, 
plane ich einzelne Projekte. 

Das hautnahe Erleben, (z.B. Beobachten und der Umgang mit den hauseigenen Hühnern, Entwicklung von Raupen zu Schmetterlingen, sowie Spielen mit und Schmelzen von Schnee) bietet den Kindern einen neuen Anreiz, ihr Wissen und Vokabular durch neue Eindrücke durch eigene Erfahrungen zu erweitern.
 

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